NTFS mounten

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Re: NTFS mounten

#16

Beitrag von Siliziumfuchs »

Ach, wenn man (also "ich") mal ernsthaft den Hinweisen nachgehen würde.... besonders diesem hier:
gosia hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 21:31 Hallo Siliziumfuchs,
Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 17:35 warum er plötzlich die ntfs-Partition nicht mehr mag
sieh dir mal diese Diskussion an
https://github.com/storaged-project/udisks/issues/1190
und kontrolliere, ob in journalctl bzw. dmesg solch eine Meldung auftaucht

Code: Alles auswählen

volume is dirty and "force" flag is not set!
vielleicht liegt es nur daran und Du kannst es mit dem Tipp von tbzatek (Sep 21) probieren:
"the recommended way is to run ntfsfix or any other windows fsck"
zu bevorzugen wäre aber Windows fsck (chkdsk), weil ntfsfix lediglich einige grundlegende NTFS-Inkonsistenzen repariert, wie auch in der Man-Page gesagt wird

Code: Alles auswählen

man ntfsfix
viele Grüsse gosia
auch wenn "Windows fsck (chkdsk)" zu bevorzugen wäre, habe ich nun doch nur ntfsfix genommen und endlich mal die Option -d ausprobiert (laut Doku
-d, --clear-dirty Clear the volume dirty flag
)

Also ein beherztes

Code: Alles auswählen

sudo ntfsfix -d /dev/sda1 
und es scheint wieder zu klappen.... jedenfalls das mounten in der KDE-Oberfläche per Mausklick tut schon mal. Gleich fahre ich die Kiste runter und morgen (Freitag) Abend werde ich sie wieder starten und dann mal schauen was passiert...
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Re: NTFS mounten

#17

Beitrag von Siliziumfuchs »

country hat geschrieben: Donnerstag 23. November 2023, 21:37 Irgendwo, wird das wohl abgespeichert, auf die schnelle hab ich nichts gefunden wo das sein kann.
Vielleicht hilft das jemanden,
viele grüße und gute Nacht country
auch wenn ich jetzt vielleicht mit dem Thema durch bin: diese Stelle wo das gespeichert wird, die würde auch ich sehr gerne kennen!

ebenfalls Gute Nacht!
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Re: NTFS mounten

#18

Beitrag von Siliziumfuchs »

... und guten Morgen :)

Ein Versuch hier ein wenig zu dokumentieren:

Früher gab es nur den Befehl
* mount
und die Daten darüber was wie gemountet wird in
* /etc/fstab

Mit 'mount' hatte ich nun in den vergangenen Wochen manuell meine ntfs-Partition nach jeden Systemstart gemountet.

Offenbar gibt es mittlerweile auch noch den udisks-Deamon und das entsprechende Kontrollprogramm 'udisksctl'

Damit kann man seine Sachen wohl auch mounten... Sieht dann so aus:

Code: Alles auswählen

$ udisksctl mount -b /dev/sdc1
Dieses Teil kümmert sich auch um die (Mausklick-)Automatik (bei mir unter KDE). Auf https://man.archlinux.org/man/udisks.8.en habe ich jetzt entdeckt:
DRIVE CONFIGURATION
At start-up and when a drive is connected, udisksd(8) will apply configuration stored in the file /etc/udisks2/IDENTIFIER.conf where IDENTIFIER is the value of the Drive:Id property for the drive.
Also die Stelle, die country auf die Schnelle nicht finden konnte, scheint wohl das Verzeichnis /etc/udisks2/ zu sein.
Ich kann das zur Zeit nicht mit meinem Manjaro-System abgleichen. Ich sitze gerade vor dem Win-Rechner, dessen Daten ich in meiner ntfs-Partition im HomeOffice sichere. Die Partition, die mir hier die ganze Zeit die Problemem macht(e).
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LaGGGer
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Re: NTFS mounten

#19

Beitrag von LaGGGer »

Hallo
Also so langsam solltest du doch mal zufrieden sein. Manche Probleme lassen sich nun mal nicht lösen, auch wenn du das unbedingt willst.

Mounte in der fstab und Ruhe is. Das mache ich so seit dem ich mit Linux arbeite. Funktioniert immer.

Eingebaute Festplatten werden in der fstab gemountet, genau so wie Freigaben auf dem Server. Alles wird beim hochfahren eingebunden und meine mounts stehen mir zur Verfügung. Kein manuelles rumgeklicke notwendig, keine Probleme.

Bei meinem XFCE werden die eingebundenen Laufwerke sogar auf dem Desktop angezeigt, wenn ich das will.

Ich habe das schon mal gepostet im Beitrag #2, aber eingegangen bist du darauf nicht.
Schade, du hättest es zu mindestens mal testen können.

Ok, es gab zumindest diese Zeile:
Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 17:35 bei der Installation vor 1,5 Jahren hatte ich mich vermutlich gefragt: geht das mittlerweile unter KDE einfach per Mausklick oder muss ich wie früher in der /etc/fstab rumfummeln?
Naja, "rumfummeln" hört sich sehr negativ an, aber wenn man sich mal damit beschäftigt geht das sehr schnell von der Hand.

Machs einfach. Oder lass es. Ich kann keinen zu seinem Glück zwingen.
Linux ist kein Windows, da muss man einfach ab und zu Hand anlegen, das ist einfach so.
°°
MfG LaGGGer
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Re: NTFS mounten

#20

Beitrag von Siliziumfuchs »

LaGGGer hat geschrieben: Freitag 24. November 2023, 10:38 Ich habe das schon mal gepostet im Beitrag #2, aber eingegangen bist du darauf nicht.
Schade, du hättest es zu mindestens mal testen können.
Alles in Beitrag #4 erledigt.
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LaGGGer
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Re: NTFS mounten

#21

Beitrag von LaGGGer »

Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 13:27 Ich werde wohl die Tage mal die Partition ordentlich in fstab eintragen und dann ist hoffentlich Ruhe im Stall....
Das meinst du? Das habe ich schon gelesen. Das ist aber nur ne Ankündigung, sonst nix. Keine Aussage wie es denn funktioniert, ob alles passt oder nicht.
Aber ich denke du willst dich einfach nicht mit der fstab beschäftigen.

Da...
Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 17:35 bei der Installation vor 1,5 Jahren hatte ich mich vermutlich gefragt: geht das mittlerweile unter KDE einfach per Mausklick oder muss ich wie früher in der /etc/fstab rumfummeln?
... hätte ich das schon merken müssen...
Na gut, besser spät als nie, ich bin hier raus.
°°
MfG LaGGGer

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Re: NTFS mounten

#22

Beitrag von arminius »

LaGGGer hat geschrieben: Freitag 24. November 2023, 14:25
Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 13:27 Ich werde wohl die Tage mal die Partition ordentlich in fstab eintragen und dann ist hoffentlich Ruhe im Stall....
Das meinst du? Das habe ich schon gelesen. Das ist aber nur ne Ankündigung, sonst nix. Keine Aussage wie es denn funktioniert, ob alles passt oder nicht.
Aber ich denke du willst dich einfach nicht mit der fstab beschäftigen.

Da...
Siliziumfuchs hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 17:35 bei der Installation vor 1,5 Jahren hatte ich mich vermutlich gefragt: geht das mittlerweile unter KDE einfach per Mausklick oder muss ich wie früher in der /etc/fstab rumfummeln?
... hätte ich das schon merken müssen...
Na gut, besser spät als nie, ich bin hier raus.
Das ist doch der grosse Vorteil an Linux. Alle Konfigurationen befinden sich in Textdateien, die sich leicht anpassen lassen.
Ich mounte ebenfalls die Partitionen des NAS direkt über die /etc/fstab und das geht eigentlich ganz einfach.
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