Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

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m-bostaurus
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Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

#1

#1 Beitrag von m-bostaurus » Montag 18. März 2019, 10:28

Nachdem ich in der letzten Zeit gute Erfahrungen damit mache, entweder als chroot zu updaten oder aber mich abzumelden und dann nach Strg+Alt+F3 zu updaten, frage ich mich, ob man das all denen, die sehr ungern ohne grafische Oberfläche updaten, nicht leichter machen könnte. Meine grobe Idee ist so: Es gibt eine Anwendung; ich nenne sie einfach GFU (graphik free update).
  • Sie wird in der graphischen Oberfläche geöffnet.
  • Der User sieht in der einfachen Variante, dass Updates da sind.
  • Er erfährt, dass er alle Anwendungen außer dieser schließen soll.
  • Er bekommt die Möglichkeit, den Speicherort für eine Protokolldatei selbst zu bestimmen (z. Bsp. USB-Stick); die findet er im Fall, dass etwas schief lief, einfach wieder.
  • Eventuell gibt es maximal drei Einfüllfelder, in die der User seinen Usernamen, sein Passwort und das Admin-Passwort einträgt.
  • Er wird informiert, dass der Bildschirm nach dem Anklicken des Ok-Buttons schwarz wird und wenig später Textinformationen über den Bildschirm laufen und der Rechner am Ende des Vorgangs neu startet.
In einer komplexeren Variante muss er der Installation besonderer einzelner Pakete durch Anhakeln zustimmen und er sieht eine Empfehlung des Entwicklerteams. So ähnlich, wie es jetzt auch ist, wenn ich per sudo pacman -Syyu update.
Nach dem Okay werden die in GFU eingegebenen Daten an den "Updatemechanismus" weitergereicht, dann wird der User abgemeldet, die grafische Oberfläche geschlossen und eine sinnvolle tty-Ebene geöffnet; der Update-Vorgang bis hin zum Reboot läuft automatisch.
Warum ich das poste?
  • Ich kann so etwas nicht schreiben im Sinne von Software entwickeln. Also suche ich jemanden, der das machen kann.
  • Ich wünsche mir eine weite Verbreitung von Manjaro auf Desktop-Rechnern (ja, ich träume das mal schön weiter ...). Damit das Ziel realistisch ist, muss Software einem nicht spezialisiertem User Sicherheit und Klarheit über Vorgänge geben. Dann kann er auch aushalten, dass das Betriebssystem optisch anders ist als Windows.


Daemon
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Re: Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

#2

#2 Beitrag von Daemon » Montag 18. März 2019, 11:00

So etwas gibt es doch schon, nennt sich Konsole/Terminal, und die Logs werden auch angelegt.
Warum also nochmal etwas bauen?

Klar, wenn jeder nur die GUI Dinger benutzt um ein Update/Upgrade durchzuführen, und dann etwas schief läuft, weiß sich keiner mehr zu helfen.

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Re: Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

#3

#3 Beitrag von nrde » Montag 18. März 2019, 18:22

Die Update Funktion in pamac-gtk/qt halte ich für einen schlimmen Fehler der Manjaro Entwickler.
Viele Nutzer Updaten garantiert ganz unbedarft und denken sich nichts dabei, es sieht ja auch aus wie ein Appstore den sie von ihren Smartphones her kennen. Irgendwann knallt es zwangläufig einmal und dann geht das große Drama los.

Ich könnte mir einen Update-Button vorstellen der einfach den Rescue-Modus startet.

Code: Alles auswählen

$ systemctl rescue
Man müsste allerdings die Hinweismeldung erweitern die im Terminal angezeigt wird.
Der Nutzer muss dann nur sein Admin-Passwort eingeben und den pacman/pamac Update-Befehle ausführen der oben im Terminal angezeigt wird.

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Re: Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

#4

#4 Beitrag von Eifelquelle » Montag 18. März 2019, 18:56

Netter Vorschlag, nur dass du dann praktisch den Update/Upgrade Vorgang abwickelst, wie Windows es tut. ;)

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Re: Aktualisierung ohne grafische Oberfläche mittels grafischer Oberfläche

#5

#5 Beitrag von LQ » Dienstag 19. März 2019, 20:41

m-bostaurus hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 10:28
  • Sie wird in der graphischen Oberfläche geöffnet.
  • Der User sieht in der einfachen Variante, dass Updates da sind.
  • Er erfährt, dass er alle Anwendungen außer dieser schließen soll.
  • Er bekommt die Möglichkeit, den Speicherort für eine Protokolldatei selbst zu bestimmen (z. Bsp. USB-Stick); die findet er im Fall, dass etwas schief lief, einfach wieder.
  • Eventuell gibt es maximal drei Einfüllfelder, in die der User seinen Usernamen, sein Passwort und das Admin-Passwort einträgt.
  • Er wird informiert, dass der Bildschirm nach dem Anklicken des Ok-Buttons schwarz wird und wenig später Textinformationen über den Bildschirm laufen und der Rechner am Ende des Vorgangs neu startet.
@Daemon hat es auf den Punkt gebracht.

Siehe:
https://wiki.ubuntuusers.de/Shell/Bash- ... _Anfänger/

Relevante Zaubersprüche:

Code: Alles auswählen

cat /var/log/pacman.log | grep 'pacman -Syu' | tail -1l | cut -c 2-11
pacman -Q | wc -l
df -h /var/cache/pacman
pacman -Sc
checkupdates | wc -l
pacman-mirrors -g -m rank
pacman -Syu
MfG

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