Autor Thema: KDE einfach nur Unglaublich  (Gelesen 1750 mal)

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LQ

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Re: KDE Unglaublich einfach?
« Antwort #30 am: 05. Mai 2017, 14:06:09 »
Ich finde, daß KDE/Plasma Gottes Strafe für Terminal Verweigerer ist.

MfG
"Ceterum censeo M$ esse delendam"
 

dphn

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Re: KDE einfach nur Unglaublich
« Antwort #31 am: 05. Mai 2017, 16:22:58 »
Zitat
Es stellt sich immer wieder die Frage, für wen soll das Betriebssystem sein? Für den, der gerne an den Innereien des Betriebssystems herumbastelt und der viel Spaß daran hat dort etliche Stunden dafür zu investieren, oder für Leute, die damit arbeiten wollen?

Die Antwort ist einfach. Für beide Personengruppen natürlich. Denn alles ist möglich. Für Linux braucht es halt ein wenig Motivation und Interesse. Wem das nicht gefällt, der braucht es doch nicht nehmen.
 

gosia

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Re: KDE einfach nur Unglaublich
« Antwort #32 am: 05. Mai 2017, 18:23:17 »
Hallo Peter,
irgendwie prallen hier zwei Welten aufeinander. Ich will niemanden überzeugen und auch niemanden in irgendeine Schublade packen, weil, wie schon gesagt, GUIs durchaus praktisch sein können. Aber ich verstehe es immer noch nicht, und werde es wohl auch nicht verstehen, was so abschreckendes am eintippen einer Kommandozeile ist, z.B.
sudo chown -Rv username:username pfad/zum/Verzeichnissehr kryptisch, ja, aber manchmal als Hilfe eben brauchbar und per Copy+Paste auch problemlos ins Terminal eingebbar. Und was das Verständnis betrifft, so werden wohl die wenigsten die Zeile als Brocken hinwerfen, sondern erläutern, "Du hast ein Problem, weil die ganzen Dateien nicht mehr dir gehören und mit dem Befehl kommen sie wieder in deinen Besitz..."
Das konnte man früher auch im GUI machen (in ca. 90% der Fälle kann ich das immer noch, denn eigentlich komme ich selten in die Verlegenheit, in den Root-Eingeweiden herumwühlen zu müssen), aber schon da war mir bei der Erkläung unbehaglich: "Welche GUI nimmt er den nun?", was dann zu solchen Bandwurmerklärungen führte, wie, "Nimm deinen Lieblings-Dateimanager, klicke dort oben auf eine Schaltfläche Dateien, wenn da links noch ein Verzeichnisbaum ist, dann suche das Verzeichnis xyz usw." Absichtlich etwas übertrieben, aber vielleicht verstehst Du was ich meine.
Außerdem, schon die Erklärung beim fiktiven Beispiel mit den Dateibesitzern setzt ein gewisses Grundverständnis vorraus, "wieso gehören Dateien irgendjemanden und dann noch, äh, was, einer Gruppe, welcher Gruppe? und wieso?..." Wieder etwas übertrieben, aber ich meine, wenn man sich mit solchen Basics befasst hat, dann kann man auch einen Schritt weitergehen und ein paar Kommandos, sagen wir mal ls, cp, mv, chown und chmod sich aneignen. Gut, die letzten zwei sind schon etwas höhere Schule, aber durchaus nicht unverständlich ohne daß man nun alle Optionen im Schlaf hersagen können muß.
Und
sich vorher die man page auszudrucken
ist duchaus unnötig (auch wenn es nichts schaden kann). Wenn man nach den Optionen sehen will, macht man einfach ein zweites Terminal auf (oder einen Reiter im Teminal) und ruft dort die man-Page auf. Wobei bei manchen manpages deine Klage über GUIs eher zutrifft, die sind manchmal sehr unverständlich und wenig hilfreich, aber immerhin, die meisten erfüllen ihren Zweck.
Selbst übliche Tastaturkommandos gelten z.B. anscheinend nicht in z.B. nano (kopieren, einfügen, ausschneiden, speichern...)!
Ich gebe zu, daß ich jetzt nicht weiss, was Du mit "übliche Tastaturkommandos" meinst, da fällt mir jetzt nur Strg+C und Strg+V ein, aber auch dafür benutze ich lieber die Maus.  Aber die Tastaturkommandos stehen wenigstens unten im nano, nur mit dem Nachteil, daß man natürlich wissen muss, was diese komischen Zeichenkombination ^G oder M-A bedeuten sollen. Aber erstens sollte man nicht wirklich vor jeder neuen Situation zurückschrecken, sonst lernt man ja nie was, und zweitens hält sich auch nano an eine sehr verbreitete Tastenkombination, ein herzhafter oder verzweifelter Druck auf F1 ist ja in der Computerwelt (nicht nur in Linux) sozusagen das SOS der Etrinkenden, daß schnellstens Hilfe herbeizaubert.
Es ist viel einfacher ein Programm zu benutzen, welches man gewohnt ist (Dolphin, Kate) und damit die Empfehlungen aus dem Forum umzusetzen.
Einfacher mag sein, aber, ich wiederhole mich, so viel schwerer finde ich die Eingabe einer Kommandozeile auch nicht, dagegen das mehrfache Klicken durch eine GUI oft viel umständlicher.
Und was GUI betrifft, so ist das duchaus nicht alles, sondern die Gewohnheit wiegt viel mehr. Ich kann mich erinnern, daß mich vor kurzem eine Windowsbenutzerin gebeten hat, ihr bei einem Problem zu helfen (war wohl was mit Windows 8 ). Ich gestehe, ich stand wie die sprichwörtliche Kuh vor dem Tor und brauchte mindestens fünf Minuten, um überhaupt erstmal den Firefox zu finden und zu starten. Und dabei war da an GUIs durchaus kein Mangel, der ganze Bildschirm war nur mit lauter GUIs zugekachelt.
So, mehr habe ich nicht zu sagen, nur die Aufmunterung, es durchaus mal mit Ungewohntem zu versuchen um mal was Neues zu lernen. Habe dich sicher nicht überzeugt, aber dann als uverbindliche Empfehlung, gewöhne dich wenigstens (wenn noch nicht geschehen) an den Midnight Commander, auch eine Art Hilfs-GUI und da lässt sich eigentlich alles erledigen, was man so braucht, und was braucht der Mensch schon ;)

Viele Grüße gosia
"funktioniert nicht" ist keine brauchbare Fehlermeldung...
 

djeli

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Re: KDE einfach nur Unglaublich
« Antwort #33 am: 07. Mai 2017, 12:29:36 »
einfach nur Unglaublich

 :-[
was hier so bei rauskommt.

Wer die Wahl hat,hat es nicht immer leicht.

Sorry Leute ,geht es doch einfach mal prakmatischer an. Diese Welt ist nun mal wie Sie ist.

Da hilft kein Jammern und flehen oder Diskutieren.
 >:(

Amber

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Re: KDE einfach nur Unglaublich
« Antwort #34 am: 07. Mai 2017, 12:33:47 »
Moin,
Dolphin should have PolicyKit-kde integration for PolicyKit-controlled actions.

This mainly manifests itself when the default PolicyKit configuration for a given action is auth-admin (or some auth-admin variant). What this means is "allow the action after authentication with the administrator password". At present, Dolphin doesn't know how to do this, so if you try to do an action like this, it just fails with an error message printed at the bottom of the Dolphin window. What it should do is use policykit-kde (which actually works now) to request root authentication, and then perform the action.

For an example, try to access a not-currently-mounted fixed (not removable) partition in Dolphin on Mandriva Cooker. This action requires admin authentication in the default Mandriva PolicyKit configuration, so in Dolphin, it just fails.

For anyone who's frustrated by this bug, BTW, use polkit-kde-authorization to just grant permission to your user to perform the action in question. That will work, as then Dolphin doesn't need to do anything special, it'll just work.


Siehe auch  ->  https://rpchinmoy.blogspot.de/2017/05/kio-will-get-polkit-support-this-summer.html
Ein Student ist Schuld  ;D 8)
Mit freundlichen Grüßen
            Amber
 

Amber

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Re: KDE einfach nur Unglaublich
« Antwort #35 am: 15. Mai 2017, 10:29:50 »
Moin,

unter arch sind gerade updates eingeflogen und somit kann man unter dolphin wieder Dateien mit root - Rechten bearbeiten, ausser löschen und so was.:
(frameworkintegration 5.3.4)

Es sind also zur Zeit nur Editor funktionen möglich, man braucht dolphin noch nicht mal mit kdesu aufrufen, einfach Datei öffnen, editieren und abspeichern und genau jetzt wird das Root - Passwort abgefragt. An sich sehr bequem.

peace
« Letzte Änderung: 17. Mai 2017, 09:26:13 von Amber »
Mit freundlichen Grüßen
            Amber