Autor Thema: Von Ubuntu Studio zu Manjaro  (Gelesen 293 mal)

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cxo

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Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« am: 06. September 2018, 16:44:45 »
Moin, moin, liebe Gemeinde!

Dies ist mein erster Beitrag, und isch abe gar kein Majaro - bisher. Derzeit benutze ich Ubuntu Studio, und das macht leider auf meiner Hardware, einem Thinkpad W520, eine Menge Ärger. Am schlimmsten ist, dass die Soundkarte immer und immer wieder nicht erkannt wird. Schlimm ist es, weil ich mich vor allem mit Audio-, Video- und Bildbearbeitung beschäftige, denn ich bin ein Fotograf, der in einer Band spielt :-)

Nun weiß ich, dass ich einen Echtzeit-Kernel brauche, dass es aber keine eigene Distro für Medienbearbeitung gibt.

Könnt Ihr mich kurz mal in die richtige Richtung drehen und mir zeigen, was ich mir da anlesen und runterladen sollte?
 

obelix

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #1 am: 06. September 2018, 18:05:42 »
Hi,
einen Echtzeit - Kernel kannst du dir über den Manjaro-Einstellungsmanager installieren. Welche Programme nutzt du denn?

Gruß
Obelix
 
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djeli

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #2 am: 06. September 2018, 19:40:40 »
Echtzeit Kernel ist nicht zwingend erforderlich.
Bei mir Desktop: CPU: AMD FX-6300 Six-Core @ 6x 3.5GHz
Nutze Ardour für Aufnahmen und der Sound läuft über Jack.

Mit normalen Kernel komme ich auf 0,5ms Latenz
Mit Echtzeit Kernel auf 0,3ms latenz.

Aber gut muss auf der jeweiligen Maschiene getestet werden.
 
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cxo

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #3 am: 07. September 2018, 10:17:58 »
Ich benutze derzeit Audacity, wollte Ardour anfangen. Für Bilder habe ich bisher Darktable, bin aber als langjähriger Lightroom-Benutzer nicht begeistert. Für Videobearbeitung habe ich noch gar nichts entschieden, aber das muß nächste Woche losgehen.
 

obelix

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #4 am: 07. September 2018, 13:18:42 »
Audacity ist in den Community Paketquellen drin, genauso wie Darktable und Ardour. Ich kenne letzteres nur vom lesen aber djeli nutzt es ja. Mit der Verarbeitung von RAW Bildern kann mangels RAW Kamera nichts sagen.

Bezüglich Videobearbeitung kann ich dir Openshot empfehlen. Ist auch in den Community Paketquellen vorhanden. Alternative sei noch Kdenlive zu erwähnen. Mit entsprechender Firewire Hardware ist Kino ein sehr gutes Programm. Allerdings aktuell nur über AUR zu installieren.
 

Josef_K

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #5 am: 07. September 2018, 14:21:12 »
Hallo CXO


Erstmals  :-X


GPU = Grafikkarte
DE = Desktop (KDE, XFCE, Mate ...)

Ich nutze hauptsächlich Cinelerra, das erfordert allerdings etwas Einarbeitszeit.

Für Cinelerra muss man ein Repo in die /etc/pacman.conf hinzufügen:
Auf der Konsole
sudo nano /etc/pacman.conf
statt nano kannst den Editor deiner Wahl nehmen.
Dann am Ende der Datei
[cincv]
SigLevel = Optional TrustAll
Server = https://cinelerra-cv.org/five/pkgs/arch
# end of cincv

einfügen und
sudo pacman -Syy cin
ausführen

Grüße
Josef
« Letzte Änderung: 07. September 2018, 14:23:48 von Josef_K »
PGV ecogold, HP Pavilion dv7, Raspberry Pi
 

cxo

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #6 am: 20. September 2018, 15:31:51 »
Tja, ich versuche es gerade mal – beim Booten vom Manjaro-USB-Stick bleibt das Thinkpad mittendrin hängen. Da das Display dabei unbeleuchtet bleibt, kann ich nur irgendwas von "Kernel panic" lesen, aber keine Details. Habe den Stick mit unetbootin als 64-bit vorbereitet.
 

gosia

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Re: Von Ubuntu Studio zu Manjaro
« Antwort #7 am: 20. September 2018, 19:31:15 »
Hallo  cxo,
lange her, daß ich einen USB-Stick für Manjaro gemacht habe, aber wenn ich mich recht erinnere funktioniert unetbootin für Manjaro nicht.
Ich empfehle dd auf der Kommandozeile
sudo dd bs=4M if=/path/to/manjaro.iso of=/dev/sdXeventuell Etcher, wenn es das bei Ubuntu gibt.
Ansonsten
https://wiki.manjaro.org/index.php/Burn_an_ISO_File#Writing_to_a_USB_Stick_in_Linux

viele Grüße gosia
"funktioniert nicht" ist keine brauchbare Fehlermeldung...