Autor Thema: Linux Kernel 4.17  (Gelesen 154 mal)

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Linux Kernel 4.17
« am: 03. April 2018, 06:51:39 »
Ausblick auf Linux 4.17: HDCP-Support und Kahlschlag beim Architektur-Support


Der Linux-Kernel soll die Kopierschutztechnik HDCP lernen und den Support für AMDs moderne Grafikkarten verbessern. Außerdem wollen die Entwickler den Code für acht Architekturen rauswerfen, um die sich kaum noch jemand schert.

Mit der am Montagmorgen erfolgten Freigabe von Linux 4.16 hat zugleich die heiße Entwicklungsphase des Kernels 4.17 begonnen. Bei diese im Juni erwarteten Version wollen die Entwickler die bei Linux 4.13 eingeführte TLS-Implementation aufbohren, damit der Kernel empfangene Daten gleich selbst entschlüsseln kann.

Hier geht es zum ganzen Bericht.
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Re: Linux Kernel 4.17
« Antwort #1 am: 16. April 2018, 11:31:29 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat die Kernel-Version 4.17-rc1 als erste Testversion für Linux 4.17 freigegeben. Durch zahlreiche Aufräummaßnahmen wurde der Kernel erstmals in der Geschichte kleiner.

Zwei Wochen nach Linux 4.16 hat Linus Torvalds nun die erste Testversion von Linux 4.17 veröffentlicht. Die kommenden sieben Wochen (bei Bedarf auch mehr) dienen zum Testen der Änderungen und Korrigieren der gefundenen Probleme. Die Zahl der Änderungen liegt mit 11.700 etwas geringer als in Linux 4.16, womit auch 4.17 zu den kleinsten Kerneln seit zwei Jahren gehört. Die Integrationsphase verlief laut Torvalds sehr ruhig und ohne Probleme, wie schon beim Vorgänger. Bemerkenswert fand Torvalds, dass jetzt die Zahl von sechs Millionen Objekten in Git überschritten wurde. Dies wäre eigentlich ein Anlass, dem nächsten Kernel die Version 5.0 zu verpassen. doch das wird voraussichtlich nicht passieren, wenn auch nur aus dem Grund, dass Torvalds nicht vorhersehbar sein will. Eine Bedeutung hat es nicht, wenn die Hauptversionsnummer hochgezählt wird, da die Zahl der Änderungen in jeder Version ungefähr gleich ist und inkompatible Änderungen grundsätzlich ausgeschlossen sind. Dessen ungeachtet wird Version 5.0 irgendwann kommen - vermutlich noch vor oder anstelle von 4.20. Denn wie Torvalds früher einmal schrieb, werden Unterversionsnummern ab 20 unhandlich und kaum noch unterscheidbar; zudem stehen dann nicht mehr genug Finger und Zehen zum Zählen zur Verfügung.
Inkompatible Änderungen gibt es in Linux 4.17 trotzdem - und zwar durch die Entfernung von nicht weniger als acht Architekturen. Es handelt sich um die Microcontroller-Architekturen blackfin, cris, frv, m32r, metag, mn10300, score und tile, die alle nur eine kurze Blüte erlebten und aktuell keine Benutzer mehr haben, so dass es nicht einmal auffällt, dass sie nun verschwinden und teils schon länger nicht mehr gepflegt wurden. Der Kernel wurde durch diese Maßnahme um 470.000 Zeilen Code kleiner. Zugleich wurde aber eine neue Architektur hinzugefügt: NDS32 von Andes Technologies.

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